Fischteich Basis-Wissen

Viele Gartenteiche mit zunächst einigen wenigen Fischen entwickeln sich zu einer „Massentierhaltung“ – mit allen damit verbundenen Problemen. Die Fische vermehren sich unkontrolliert und stellen irgendwann schon aufgrund der Menge extrem hohe Anforderungen an die Filtertechnik. Wer einen Fischteich baut, kann die wichtigsten Problemstellen leicht vermeiden.
Fischteich Basis-WissenKlare Sicht auf attraktive Fische im Fischteich – das wünschen sich viele. Im Idealfall regelt man die Fischhaltung bereits beim Bau – andernfalls muss man Filtertechnik nachrüsten.

NaturaGart-Vorteil: Hintergrund-Infos

  • Fischteich-Bauanleitungen für NaturaGart-Kunden
  • Probleme durch bessere Planung vermeiden
  • Mitwachsende Teichfilter für Fischteiche
  • Richtige Rahmenbedingungen vermeiden Notfälle

Grenzwerte werden in Fischteichen oft überschrittenFischsuppe und artgerechte Haltung – dazwischen liegen Welten. Die meisten wollen Fische mit möglichst wenig Arbeit.

Grenzwerte werden in Fischteichen oft überschritten

Viele Hobbyteiche sind dichter besetzt als die meisten Fischzuchten. Das führt natürlich früher oder später zu Problemen im Fischteich.
Normalerweise nimmt man das Fischgewicht als Messlatte für die Belastbarkeit eines Teiches.
Kleine Moderlieschen und Bitterlinge spielen daher kaum eine Rolle. Man kann sie auch noch ohne Filtertechnik halten, weil sie kaum in der Lage sind, das Sediment aufzuwirbeln und auch nur wenig Sauerstoff verbrauchen.
5 – 10 cm lange Goldfische bringen etwa 15 g auf die Waage, erwachsen sind sie dann 15 – 20 cm lang – aber nur etwa 130 g schwer.
Ein Goldfisch pro m³ Wasser ist mit etwas Filtertechnik immer noch eine sichere Haltung.
Eine Obergrenze liegt bei etwa einem Kg Fisch pro m³ Wasser – dann aber mit viel mehr Filtertechnik und Wasserbewegung.
Bei Kois wird diese Grenze oft überschritten, denn viele bedenken nicht, dass sich das Gewicht der Fische in den ersten zwei Jahren verfünfzigfacht. Dadurch wächst natürlich auch die Anforderung an die Reiningung des Teiches um das 50-fache.

Sediment und Schlamm aus Fischteichen entfernenUnverzichtbar ist: das Sediment muss raus aus dem Fischteich. Wenn es abgebaut wird, entstehen unerwünschte Algen.

Sediment und Schlamm aus Fischteichen entfernen

Etwa 90% aller Teichprobleme entstehen durch Sediment und Schlamm. Futterreste, Blütenstaub, Herbstlaub und Fischexkremente bilden am Grund des Fischteiches eine immer dicker werdende Schicht. Die wird von den Fischen ständig nach essbaren Resten durchwühlt. Sie nehmen dafür den Schlamm ins Maul, kauen alles durch, treiben dabei etwas hoch und spucken wieder aus, was sie nicht gebrauchen können. Das tun sie oft fast 24 Stunden pro Tag. Man braucht also nicht viele Fische, damit aus einem bislang klaren Teich eine trübe Brühe wird. Der Schlamm färbt das Wasser im Fischteich grau-braun, hinzu kommen grüne Farbtöne von Algen. Die Kompostfläche am Boden des Teiches gibt durch das Aufwühlen so viele Nährstoffe an das Wasser ab, dass die Algen im Fischteich wie im Paradies leben.
Ein dauerhaft algiger Fischteich verdankt sein Aussehen also in der Regel einer unzureichenden Filtertechnik, mit der man vor allem auch den Teichgrund ordentlich sauber halten und den Schlamm aus dem Fischteich entfernen kann. Das kann man schon beim Bau des Fischteiches berücksichtigen.

Filteranlage an den Fischteich anpassenEs gibt verschiedene Möglichkeiten die NaturaGart Filtertechnik zu kombinieren. Immer ideal für Ihren Fischteich.

Filteranlage an den Fischteich anpassen

Das Längenwachstum ist bei vielen Fischen nicht so entscheidend wie die Zunahme an Gewicht. Damit steigt auch der Sauerstoff-Verbrauch, die Abgabe von CO2 etc.
Kritisch wird es dann für den Fischteich im Winter, wenn die Eisplatte den Fischteich abschließt und der Sauerstoff-Vorrat nicht erneuert werden kann.
Was für den jungen Koi 3 Monate reicht, verbraucht ein fünfjähriger, großer Koi dann an einem einzigen Wintertag.
Die Sicherungssysteme im Fischteich, die im ersten Winter noch bequem gereicht haben, sind daher schon nach wenigen Jahren kritisch.
Das gleiche gilt für die Filteranlage: Entweder kauft man sie von vornherein viel zu groß oder man muss sie später durch eine ganz andere ersetzen. NaturaGart hat dafür das System der modularen Filteranlagen entwickelt. Ein Modul reicht für einen Reinigungsdurchlauf von 100 m³ pro Tag. Man kann also den Inhalt eines 20 m³ großen Teiches fünf Mal durch die Filteranlage schicken. Wer mehr filtern muss, kauft ein zweites Modul. Wer ein spezielles Problem hat, kann auch die Filtermedien austauschen.

 

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