Stabilität von Teichen

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NaturaGart Produkte zum Beitrag: Stabilität von Teichen

Referat: Dr. Holger Kraus, Treff 2016, Teil 1

| Von | Kategorie: Teiche richtig planen

Ein Gartenteich ist ein natürliches System, auf das verschiedene Faktoren Einfluss haben. Er ist dem Zyklus der Jahreszeiten unterworfen. Darum weist er im Winter stets höhere Nährstoffwerte auf als im Sommer. Denn: in der kalten Jahreszeit verläuft der Lebensrhythmus der Flora und Fauna in seinem Wasser erheblich langsamer. Sehen Sie hier den ersten Teil des Referates vom NaturaGart-Treff 2016.

Ein neu angelegter Teich durchläuft verschiedene Stadien. In der „Einfahrphase“ ist er noch nicht biologisch aktiv. Und präsentiert sich darum immer wieder in einem neuen Gewand. Der „junge Teich“ ist in der Regel nährstoffarm und bietet vielen Pflanzen und Tieren Lebensraum. Das Ziel der Teichwartung ist es, dieses Stadium möglichst lange zu halten. Da ein – stehendes – Gewässer ein niedriger Punkt in der Landschaft ist, sammeln sich in ihm zwangsläufig Nährstoffe an: Laub, Blütenstaub, Zweige. Alles fällt ins Wasser, zersetzt sich und bildet Mulm. Dadurch wird die Verlandungsphase des Teichs eingeleitet.

Ein Kreislauf beginnt: Je öfter der Mulm aufgewirbelt wird, umso mehr Nährstoffe gelangen ins Wasser. Und das wiederum beschleunigt das Verlanden. Darum muss der Schlamm auf dem Teichgrund regelmäßig entfernt werden. Durch vorbeugende Maßnahmen – wie das Aufstellen von Laubschutznetzen – lässt sich verhindern, dass nährstoffreiche Partikel überhaupt erst ins Wasser gelangen.

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