NaturaGart Nachrichten 29. Mai 2019

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NaturaGart Nachrichten 29. Mai 2019

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Die Pflanzen und Tiere im NaturaGart Park verbreiten Sommerstimmung. Bei den Dahlien beginnt die Blütezeit. Auch viele Teichpflanzen blühen bereits. Die Rhododendren leiden unter dem Klimawandel. Auch in den Mai-Nachrichten: Bundesministerin Karliczek besucht den NaturaGart Park.

Dahlien und Blauregen laufen zur Höchstform auf

An den Parkteichen blühen die gelben Sumpfschwertlilien. Es sind Teichpflanzen, die im flachen Wasser größere Bestände bilden. Auch die Dahlien zeigen jetzt ihre Blütenblätter. Sie wurden bereits Mitte März ins Freiland gesetzt und werden dort noch bis zum Herbst blühen. Ein ganz besonderer Blickfang ist die üppige Blauregen-Blütenpracht. Blauregen schmückt die Laubengänge im Park. Im Gegensatz dazu leidet der Rhododendron. Im vergangenen Jahr leuchteten an den Sträuchern viele tolle Blüten. In diesem Jahr zeigen sich die Pflanzen dieser Hinsicht eher – oder besser gesagt sehr – bedeckt. Der Grund dafür ist der Klimawandel. Er hat Norddeutschland nach dem letzten, sehr trockenen Sommer einen gleichfalls trockenen Frühling beschert. Dadurch sind die Blütenknospen des Rhododendrons eingetrocknet und wurden durch Blätter ersetzt.

Frösche, Enten und Käfer

Die Balzzeit der Wasserfrösche fand in diesem Jahr wetterbedingt erst Ende Mai statt. Eine Woche lang ging es im Teich hoch her. Bei den Enten ist das nicht viel anders. Nur: da geht es erheblich heftiger zu. Während die Weibchen die Eier ausbrüten, wollen die Erpel alles begatten, was nicht schnell genug flüchten kann. Insbesondere auf einsame Enten, die ihre Eier verloren haben, haben sie es abgesehen. Da die Erpel äußerst rabiat zur Sache kommen, verstecken sich die Entenweibchen in kleinen Gartenteichen.

Die Rauchschwalben-Kolonie im NaturaGart Park wächst. Viele Vögel sind aus dem Winterquartier im südlichen Afrika zurückgekehrt und bauen in der Tempelruine ihre Nester. Erstaunliches leisten die Sand- und Dünenkäfer, die auf vielen Wegen im NaturGart Park zu sehen sind. Die winzigen Tiere legen in einer Sekunde mehr als 50 Zentimeter zurück. Das ist – auf die menschliche Fortbewegung umgerechnet – eine Geschwindigkeit von mehr als hundert Stundenkilometern.

Bundesministerin Karliczek im NaturaGart Park

Die für Bildung und Forschung zuständige Bundesministerin Anja Karliczek war im NaturaGart Park zu Gast. Sie hob hervor, dass NaturaGart ein gutes Beispiel für eine Region sei, in der häufig „aus kleinen Anfängen etwas Großartiges entsteht.“

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