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Rosen

Rosen

Was wäre ein Sommer ohne diese duftenden Schönheiten? Hier finden Sie eine Vielfalt an langlebigen Rosen für verschiedene Standorte und Verwendungen

Die Rose: Eine vielseitige Schönheit

Teichrandrose rosa von NaturaGart

Rosen sind schön und haben Dornen. Sie symbolisieren Begehren, sind Sinnbild all dessen, was zum Greifen nah erscheint und doch unerreichbar ist. Rosen leuchten. Sie wirken anziehend und versprühen einen himmlischen Duft, halten aber gleichzeitig jeden, der ihnen zu nahe kommt, durch ihre spitzen Stacheln fern. Als Rosenhecke bilden sie ein dichtes, schier undurchdringliches Bollwerk aus Blättern und Zweigen. Rosen eignen sich gut dazu, formschöne Grenzen zu ziehen.

Die im Lateinischen "rosa" genannten Pflanzen gehören einer weit verbreiteten Familie an. Es gibt sie auf allen Kontinenten. Bereits im dritten Jahrtausend vor Christus sollen die chinesischen Kaiser Rosengärten angelegt haben. Gleiches wird aus dem Ägypten der Pharaonen und dem antiken Babylon berichtet. In der Ilias, dem Epos über die Trojanischen Kriege des altgriechischen Dichters Homer, ist von rosenbekränzten Schildern und Schwertern die Rede. Aphrodite, die Göttin der Schönheit, habe sogar den Leichnam Hectors mit Rosenöl gesalbt.

Zu Zeiten der römischen Kaiser soll die edle Blume bereits in Glashäusern gezüchtet worden sein. Die Kelten und Germanen waren da etwas handfester. Ihnen ging es weniger um die Ästhetik, es kam ihnen vor allem auf den Nutzen an. Sie ernährten sich von der Frucht der Stachelblume, wie Hagebuttenfunde in ihren Siedlungen zeigen.

Im Mittelalter wurde die Rose als Heilpflanze gezogen. Weder Karl der Große noch Hildegard von Bingen wiesen ihr eine andere Funktion zu.

Rosen werden zur Königin der Blumen

Teichrandrose gelb von NaturaGart

Auch wenn die Gartenrosen des Orients schon im 11. Jahrhundert nach Europa kamen, so wurde die Rose als Zierpflanze erst zu Zeiten der Renaissance (wieder-) entdeckt. Erst im Barock und Rokoko, Epochen, die von absolutistischen Herrschern dominiert wurden, erlangte sie ihre Stellung als Königin der Blumen. In den Mythen und Sagen des Altertums galten Rosen als Symbol der Liebe, Freude und Jugendfrische.

Sie waren den Göttern der Schönheit, der Liebe und des Genusses geweiht. Glaubt man der Mythologie der griechischen Antike, so ist die Rose als Überbleibsel der Morgenröte entstanden. Oder gar zusammen mit Aphrodite dem Meeresschaum entstiegen.

Mit der Rose werden aber auch Schmerz und Vergänglichkeit und Tod verbunden, was auf die Dornen wie die den Blütenkelch umgebenden, abfallenden Kronblätter zurückgeht. Aus ihnen wird das Rosenöl, ein Rohstoff der Parfümherstellung, gewonnen.

Vielfalt im Garten durch verschiedene Rosenarten

Wildrose von NaturaGart

Im Gartenbau wird zwischen Kulturrosen und Wildrosen unterschieden. Bei ersteren handelt es sich um Pflanzen, bei deren Wachstum, Zucht und Nutzung der Mensch, in welcher Form auch immer, seine Hand im Spiel hatte. Sie gehen auf die Urform, die Sträucher der Wildrosen, zurück.

Es gibt mehr als hundert verschiedene Rosenarten. Rosensträucher können eine Höhe von vier Metern erreichen. Es gibt aber auch Pflanzen, deren Ranken an Gerüsten empor klettern oder die am Boden entlang wachsen und Kolonien bilden. Stamm, Äste und Zweige der Rosen bilden Stachel aus, die sowohl gefräßige Tiere abwehren wie auch den Ranken Halt beim Klettern geben.

Im Gartenbau bietet die Rose zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Sie ist auch als Schnittblume sehr beliebt.