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Gehölze

Gehölze

Gehölze für lebendige Hecken und Sichtschutzpflanzungen, oder als besonderer Blickfang in Ihrem Garten

Was ist ein Gehölz?

Bäume und Sträucher kennt jedes Kind. Unter dem Begriff "Gehölz" können sich schon weniger Menschen etwas vorstellen. Das ist so ähnlich wie im Bauwesen. Jeder weiß, was ein Haus oder eine Mauer ist. Beim Wort "Gewerk" hingegen schütteln die meisten den Kopf.
Gewerk steht, vereinfacht gesagt, für einzelne Bauabschnitte; Gehölz ist der Oberbegriff für Pflanzen, deren Kern Holz oder Holzartiges enthält. Es muss dazu gesagt werden, dass das Wort Gehölz in der deutschen Umgangsprache auch als Bezeichnung für ein kleineres Waldstück verwendet wird.

Gehölz ist ein Sammelbegriff, unter dem eine breite Palette an Pflanzen unterschiedlichster Form und Größe zusammengefasst wird. Da kann man durchaus Überraschungen erleben. Nicht alles was hoch wächst und einen Stamm hat, ist auch ein Baum. Die Banane beispielsweise hat große Blätter und trägt eine zum Teil achtzig Kilo schwere Traube mit Früchten. Botanisch betrachtet gehört sie zu den Gräsern.

Anders formuliert: der Begriff Gehölz bezieht sich vor allem auf Bäume, Sträucher und Kletterpflanzen. Wenn er etwas breiter interpretiert wird, werden auch Palmen und Kakteen dazu gezählt. Es gibt sogar Stauden, die aufgrund von so genannten "Verholzungen" als Halbsträucher bezeichnet werden.

Der Aufbau von Gehölz

Gehölze sind Pflanzen, deren Sprossenachsen - Stamm, Äste, Zweige -, aus einem harten Gewebe bestehen, das durch die Ablagerung von Lignium entsteht.

Der Stamm eines Baums gliedert sich in Mark und Holzkern, Bestandteile, die ausschließlich der Stabilisierung dienen; sowie den Splint. Durch ihn verläuft der Wassertransport.

Praechtiger Blütenstand

Das Holz wird von einer Rinde umschlossen, die aus Bast und Borke besteht. Durch den Bast werden die in den Blättern produzierten Assimilate transportiert. Die Borke ist bei vielen Bäumen eine mit den Jahren anwachsende Schutzschicht. Das Wachstum des Baumes durch den Zugewinn neuer Zellen ist an den Jahresringen ablesbar.

Es gibt eine breite Palette an Strukturen und Gewebekonsistenzen bei den einzelnen Gehölzen. Schon bei den Bäumen wird zwischen dem weichen Holz der Nadelbäume und dem harten Holz der Laubbäume unterschieden.

In anderen Sprachen ist die Unterscheidung zwischen Holz und Verholzung deutlicher erkennbar. So ist im Spanischen ´von "planta leñosas" die Rede, so lange der Stamm nicht gefällt und die Zweige nicht abgeschnitten wurden. Das Brennholz wird als "leña" bezeichnet. Der Werkstoff Holz firmiert hingegen unter dem Begriff "madera".

Langlebigkeit von Gehölzen

Als Baumaterial wie als Gewächs ist Holz sehr langlebig. Bäume prägen eine Landschaft, einen Park oder einen Garten stärker und länger als etwa Stauden, deren Lebensdauer auf einige, wenige Jahre begrenzt ist. "Alt wie ein Baum möchte ich werden", heißt es in einem Schlagertext. Und es ist in der Tat so, dass viele Bäume Generationen von Menschen haben kommen und gehen sehen.

Beim Pflanzen von Bäumen und Sträuchern lohnt es sich vorab zu planen

Alleinstehende Baumgruppen sind markante Punkte in der Landschaft. Sie eignen sich als Treffpunkt. Nach ihnen wurden sogar Orte benannt. Wohl auch deshalb werden altehrwürdige Bäume besonders geschützt und sind in den Raumordnungsplanungen der Gemeinden vermerkt. Wenn man sie fällen will, bedarf es in der Regel eines sehr wichtigen Grundes. Wenn man es ohne die erforderliche behördliche Genehmigung trotzdem tut, kann das richtig teuer werden. Auch in Ländern außerhalb des deutschen Sprachraums gibt es gesetzliche Regelungen dieser Art.

Bei der Planung der Sträucher und Bäume in einem Park oder Garten muss von vornherein klar sein, welche Funktionen sie erfüllen sollen. Dabei müssen die Bedürfnisse und Anforderungen der jeweiligen Pflanzen in die Konzeption einbezogen werden. Nicht jeder Baum wächst in den Himmel, aber es gibt durchaus Sträucher, die richtig groß werden können.

Bäume sind hervorragende Schattenspender

Gehölze haben auch praktischen Nutzen

Gehölze erfreuen nicht nur durch ihren Anblick. Sind haben vielfach auch einen ganz praktischen Nutzen. Bäume wie Sträucher können Schatten spenden und vor zu heftiger Sonneneinstrahlung schützen. Geschickt gepflanzt kann man mit ihnen den Garten gliedern. Mit Bäumen oder Strauchgruppen, etwa in Form von Hecken, lassen sich optische Signale setzen, Grenzen ziehen oder Bezugspunkte definieren. Auch Treffpunkte und lauschige Ecken können durch das gezielte Setzen von Bäumen und Sträuchern geschaffen werden. In den Gärten des Barocks wurden die Gehölze sogar zum Bau von Irrgärten und pflanzlichen Labyrinthen genutzt, in denen die Adeligen lustwandelten.