Wildgehölze

Heimische Sträucher sind mit ihren Blüten und Früchten eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vögel und Insekten. Dichte und oft auch dornige Zweite sind ideale Nistplätze. Die Beeren vieler Wildgehölze lassen sich auch in der Küche nutzen, wie die Beeren des Holunder oder Sanddorns. Wildgehölze haben meist einen Zuwachs von etwa einem Meter Trieblänge pro Jahr. Das führt dazu, dass eine Naturhecke sehr schnell wächst – aber nicht zwangsläufig sehr dicht wird. Die Triebe müssen daher oberhalb vorhandener Verzweigungsstellen beschnitten werden, damit an dieser Stelle neue Verästelungen entstehen. Das Wachstum der Naturhecke wird dadurch buschiger.
Wildgehölze

Vorteile der Wildgehölze

Vorteile der Wildgehölze

Der Vorteil der Wildhecken ist das schnelle Wachstum und der günstige Preis. Sie sind ökologisch sehr wertvoll, daher werden solche Pflanzungen in der Regel als Ausgleich für Eingriffe in die Natur anerkannt und werden beispielsweise in Neubaugebieten oft kommunal gefördert. Man hilft in Zeiten immer größeren Flächenverbrauchs und schwindender Artenvielfalt der Natur.

Nachteil der Wildgehölze

Nachteil der Wildgehölze

Was schnell wächst, muss gelegentlich gestutzt werden. Im Abstand von 1-3 Jahren wird man die Hecke etwas beschneiden müssen, damit sie unten dicht bleibt und nicht zu hoch wird. Die Wildsträucher blühen im Frühjahr weiß, gelb oder rosa. Nur die Wildrosen blühen noch etwas später. Mit einer reinen Wildhecke hat man also keine große Farbenpalette zur Verfügung, und die Blütezeit ist auf wenige Monate beschränkt.

NaturaGart-Empfehlung:

NaturaGart-Empfehlung:

Wer die höhere ´Eingriffshäufigkeit´ bei Wildgehölzen scheut, sollte eher zu Ziersträuchern greifen. Schön sind aber auch gemischte Hecken aus Wild- und Ziersträuchern. Auch unter den Wildsträuchern gibt es einige weniger starkwüchsige Arten. Mit einigen Ziersträuchern in der Hecke kann man andere Blütenfarben hinzufügen, und auch die Blütezeit lässt sich dadurch erheblich ausdehnen.

 

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