Dach-Bepflanzung

Bei der Bepflanzung unterscheidet man extensive Dachbegrünung mit Sukkulenten oder Moos als Bepflanzung, und intensive Dachbegrünung mit Bepflanzungen aus Gräsern, höheren Stauden, Sträuchern und Bäumen. Je anspruchsvoller die Bepflanzung, desto aufwendiger aber auch die Pflege, z.B. Bewässerung.
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NaturaGart-Vorteil: Die reiche Auswahl

  • Preisgünstige Substrat-Lösung
  • Start-Bepflanzung mit Spezialkulturen
  • Umfangreiches Programm an Spezial-Stauden

Dach-Substrat

Dach-Substrat

Für unser System benötigen wir kein teures Spezialsubstrat. Durch die separate Drainageschicht können wir einfachen, sandigen Mutterboden im Verhältnis 2:1 verwenden. Um Gewicht einzusparen kann man dem Substrat noch leichte Komponenten wie Lava, Bims oder Perlite beimischen.

Staunässe vermeiden

Staunässe vermeiden

Dauerhaft nasse Füße mögen die wenigsten Pflanzen. Deshalb ist darauf zu achten, dass das Wasser schnell und permanent abläuft. Das Substrat hält einen gewissen Teil an Feuchtigkeit und das überschüssige Wasser kann durch die Drainmatte in die Entwässerung gelangen.

Gewichts-Aspekte

Gewichts-Aspekte

Eine 5cm hohe Substratschicht aus sandigem Mutterboden wiegt etwa 30-40kg/m². Rechnet man dazu eine durchschnittliche, nasse Schneelast von 75kg ist man schnell bei über 100kg Gewicht. Mit jedem Zentimeter Erde steigt das Gewicht und man liegt schnell bei 200-300kg/m² und mehr.

Sedum-Pflanzen

Sedum-Pflanzen

Die meisten Arten werden nur etwa 10 cm hoch. Sie haben typische, verdickte Wasserspeicher-Blätter und können wochenlang ohne Wasser auskommen. Es gibt sie in weißen, gelben und roten Farbvariationen. Diese Pflanzen-Gruppe bestimmt entscheidend das Bild des Daches.

Sempervivium-Pflanzen

Sempervivium-Pflanzen

Ebenfalls extrem trockenverträgliche Pflanzen und damit sehr gut für die Dachbegrünung geeignet. Die stark verdickten Blätter halten eine Wasserreserve und sichern das Überleben auch unter ungünstigsten Bedingungen. Die Blüten sind zwar sehr hübsch, haben jedoch nicht die auffällige Flächenwirkung wie die Sedum-Arten.

Trockenstauden

Trockenstauden

Für die Dachbepflanzung mit Trockenstauden wird man bereits etwas mehr Erde brauchen, weil die Pflanzen nicht so viel Wasser speichern können. Wenn die Dächer einsehbar sind, lohnt sich stellenweise eine 10-20 cm dicke Erdschicht über Mauern. Dort kann man dann Thymian, und verschiedene andere Steingartenpflanzen einsetzen.

Gras

Gras

Es gibt „Dünengräser“, die ebenfalls sehr trockenresistent sind. Das führt jedoch dazu, dass ab Juni die Dächer nicht mehr grün sondern gelblich-verdorrt aussehen.
Das ist extrem bei starken Dachneigungen im Firstbereich. Das kann nur eine Bewässerung verhindern.

Hochstauden, Kleinsträucher

Hochstauden, Kleinsträucher

Auch diese Pflanzen brauchen Erdschichten von 15-20 cm Dicke und zusätzlich eine Bewässerung für Trockenzeiten. Denken Sie daran, dass der Bewässerungs-Service auch während der Urlaubszeit sichergestellt sein muss. Ein einmaliges Austrocknen ist Totalverlust.

Bäume

Bäume

Das kann man für die meisten Dächer vergessen, denn zu dem Gewicht von Baum und dicker Erdschicht kommt auch noch der Winddruck: Wenn der Wind den Baum biegt, nimmt die Dachbelastung im Wurzelbereich der windabgewandten Seite zu und erfordert eine noch stärkere Konstruktion.

 

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