Teichpumpen

Die falsche Teichpumpe kann sinnlose Folgekosten von 4.000 Euro verursachen.
Das erleben wir mehrfach pro Jahr. Da wird unterschätzt, dass die Pumpen jeweils für ganz bestimmte Funktionen gebaut werden.

Die falsche Pumpe wird sinnlos Strom verbrauchen. Oft transportiert sie mit mehr Energieverbrauch weniger Wasser und ist störanfällig, weil sie falsch benutzt wird. Hinzu kommt, dass die Pumpen für eine unterschiedliche Laufzeit konstruiert werden.

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Teichpumpen für Bäche und  Filter: wenig Druck, viel Wasser

Teichpumpen für Bäche und Filter: wenig Druck, viel Wasser

Die idealen Pumpen für die meisten Zwecke. Weil die Förderflügel nicht bis zum Rand der Pumpenkammer reichen, verlieren die Pumpen bei großer Höhe rasch an Leistung. Der typische Anwendungsfall ist daher der Wassertransport zu einer Quelle, die maximal 1-2 m über dem Wasserspiegel liegt. Dort kann dann auch noch ein Filter stehen, so dass die Förderhöhe insgesamt unter 1,5 – 2 m bleibt.

Teichpumpen für Fontänen: Viel Druck aber wenig Wasser

Teichpumpen für Fontänen: Viel Druck aber wenig Wasser

Bei diesen Pumpentypen reichen die Förderflügel bis zum Rand der Pumpenkammer. Das Wasser wird dadurch mit mehr Kraft bewegt. Solche Pumpen bauen mehr Druck auf, schaffen beim gleichen Energie-Einsatz aber längst nicht die Wassermenge. Sie eignen sich daher eher für Springbrunnen und Wasserspiele mit großen Förderhöhen. Für Filter und Bäche ist der Betrieb unwirtschaftlich.

Die Pumpen-Kennlinie zeigt die jeweils beste Leistungskurve

Die Pumpen-Kennlinie zeigt die jeweils beste Leistungskurve

Die Pumpe mit der grünen Kennlinie bringt etwa 60 Liter Wasser auf eine Höhe von 1,5 m (punktierte Linien). Die Pumpe mit der blauen Kurve ist für mehr Druck gebaut. Sie schafft bei 2,5 m Höhe noch 25 Liter, bei 1 m Höhe jedoch nur 50 Liter. Da ist die Pumpe mit der braunen Kurve überlegen: Sie schafft zwar nicht viel Höhe, bringt aber bei 0,5 m Höhe viel mehr Wasser als die blaue – und das mit weniger Stromverbrauch.

Entwässerungspumpen: mehr Druck, Verbrauch, Verschleiß

Entwässerungspumpen: mehr Druck, Verbrauch, Verschleiß

Solche Pumpen werden eigentlich für Baustellen und zum Entwässern von Kellern gebaut. Sie machen daher deutlich mehr Druck als Teichpumpen – verbrauchen dafür auch meist mehrere hundert Watt. Solche Pumpen werden nur stundenweise eingesetzt, sind typische Preiskampf-Artikel und haben Kunststoff-Lager, wo andere Keramik verbauen. Die Lebensdauer erreicht daher selten mehr als 2000 Stunden.

Haustechnik-Pumpen: sehr viel mehr Druck und Stromkosten

Haustechnik-Pumpen: sehr viel mehr Druck und Stromkosten

Sie liefern den in Gebäuden üblichen Wasserdruck von 3-5 Bar. Aus einem normalen Wasserhahn fließt allerdings relativ wenig Wasser, so dass die meisten Pumpen pro Stunde nicht viel mehr als 1 – 3 m³ Wasser transportieren. Dafür liegt der Verbrauch dann aber auch meist in einer Größenordnung von 700 – 1.500 Watt. In der Regel sind sie nicht für den Dauerlauf konstruiert, so dass sie letztlich viel zu teuer werden.

Preisvergleich: So kann man oft 1000 € pro Jahr sparen

Preisvergleich: So kann man oft 1000 € pro Jahr sparen

Beispiel: Die Pumpe fördert 60 Liter pro Minute, 1 m hoch, 5 Jahre lang (=25.000 Betriebsstunden, 1 kW = 0,30 €).
Bei der intelligenten Lösung kostet die Pumpe 199 €, verbraucht 48 Watt und kostet incl. Strom über 5 Jahre 559 €.
Die ungeeignete Pumpe kostet zwar nur 50 €, verbraucht aber 500 Watt und hält nur 2.000 Stunden. Über 5 Jahre addiert sich das zu 4.375 €. Solche Baufehler erleben wir mehrfach pro Jahr.

Teichpumpen dürfen meistens nur Kleinspannung haben

Teichpumpen dürfen meistens nur Kleinspannung haben

Wann immer die Pumpen im Wasser liegen, dürfen sie nicht mit 230 Volt betrieben werden. VDE-Elektro-Richtlinien fordern, dass solche Pumpen dann außerhalb des Wassers in einem Schacht stehen müssen. Die wenigsten halten sich daran – doch die Rechtslage ist so. Hier finden Sie die in Teichen zulässigen Kleinspannungspumpen mit 12 Volt.
Von denen geht keine Gefahr aus.

Viele Teichpumpen sind unvereinbar mit Naturschutz

Viele Teichpumpen sind unvereinbar mit Naturschutz

Normale Pumpengehäuse haben meist große Öffnungen und sind zugänglich für Kleintiere. Die Förderflügel zerstückeln in jedem Jahr viele Millionen Molche, Libellenlarven etc. Dieses Video zeigt, wie sich jede dieser Killer-Pumpen umrüsten lässt. Und hier findet man im Shop passende Vorfilter.
Das NaturaGart-System ist die sicherste Lösung für die Natur – bis zur Größe winziger Wasserflöhe.

Teichpumpen müssen Teil eines Gesamtkonzeptes sein

Teichpumpen müssen Teil eines Gesamtkonzeptes sein

NaturaGart liefert statt der üblichen „Designer-Gehäuse“ preisgünstiger die eigentliche Pumpe und eine Ansaugung die die Natur schont. Die Leistung der Pumpe wird passend für den Teich und die Art der Nutzung gerechnet. Ideal ist die Kombination mit Filtergraben und Filtertechnik. Wichtig ist dafür auch das gewünschten Aussehen eines Baches. Hier gibt es eine ausführliche Anleitung über Pumpen, Quellen und Bäche.

Bei Teichpumpen kann der Stromverbrauch ansteigen

Bei Teichpumpen kann der Stromverbrauch ansteigen

Wenn die Leistung einer Pumpe sinkt, wird eine Fontäne nicht mehr so hoch. Bei einem Springbrunnen kann man das gut sehen – bei einem Bach schon schlechter. Moderne elektronisch überwachte Pumpen merken allerdings selbst, wenn die Leistung abfällt. Dann steigern sie die Leistung – verbrauchen dadurch aber auch deutlich mehr Strom. Selbst eine verstopfte Pumpe kann mehrere hundert Watt verbrauchen.

Teichpumpen sind oft Teil eines Sicherheitskonzeptes

Teichpumpen sind oft Teil eines Sicherheitskonzeptes

Bei vielen Fischteichen hängt das Überleben der Fische davon ab, dass die Pumpe zuverlässig läuft. Bei solchen Anlagen setzt man dann besser zwei Pumpen ein. Eine kleinere macht dann z.B. den Winterbetrieb, im Sommer läuft die stärkere und im Frühjahr laufen vielleicht auch beide. Dadurch kann man natürlich den Stromverbrauch optimieren – und hat ein Reserve-System, falls eine Pumpe ausfallen sollte.

Teichpumpen muss man pflegen, damit sie lange halten

Teichpumpen muss man pflegen, damit sie lange halten

Teichpumpen werden heute anders gebaut als früher. Der Spalt zwischen der Laufeinheit und der Wicklung ist enger. Dadurch wird das Magnetfeld stärker und die Pumpe braucht weniger Strom.
Ein Nachteil ist, dass sich dort eher einmal Dreck und Kalk absetzt. Die alten „Stromfresser“ liefen 10 Jahre ohne Pflege durch. In diesem Video können Sie sehen, wie man die Pumpe entkalken und reinigen sollte.

 

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