Pumpe richtig einbauen

Viele gern gebaute Unterbringungsmöglichkeiten für Pumpen und Filter sind illegal.
Strom und Wasser passen nicht gut zusammen. Es gibt Spielregeln, wie man das regeln muss, damit nichts passiert.

Manche bauen Filterkeller unterhalb des Wasserspiegels und installieren dort aufwändige Elektrogeräte. Ein platzender Schlauch oder eine durch Vibrationen gelockerte Verbindung verursachen dann spektakuläre Totalschäden.

Pumpe richtig einbauen

Die Teichpumpe sollte nicht direkt im Wasser liegen

Die Teichpumpe sollte nicht direkt im Wasser liegen

Viele Pumpen haben z.B. 8 mm große Ansaugöffnungen, damit sie auch groben Schmutz ansaugen können. Durch diese Löcher passen allerdings auch Molche, Jungfrösche und Libellen. Die sterben dann in der Pumpe. Die Ansauglöcher werden oft durch Algen, Blätter und Pflanzen blockiert. Dann verbraucht die Pumpe viel mehr Strom. Wenn man sie zur Reinigung herausholt, wühlen die daran hängenden Leitungen alles auf.

Interne Pumpenschächte für Pumpen mit Kleinspannung

Interne Pumpenschächte für Pumpen mit Kleinspannung

Das ist die einfachste Lösung für Teiche mit Filtergraben und 12-Volt-Pumpe. Sie liegt am Ende des Filtergrabens in einem Kasten. In diesen strömt das Wasser über Vorfilter ein. Alle groben Partikel sind schon im Filtergraben sedimentiert. Das ist ideal für lange Lebensdauer, wenig Pflegeaufwand und geringen Stromverbrauch. Und man kann die Pumpe leicht herausnehmen. Hier steht mehr über interne Pumpenschächte.

Pumpsammler für Teiche ohne Filtergraben

Pumpsammler für Teiche ohne Filtergraben

Der typische Anwendungsfall sind Fischteiche, bei denen Sediment und Fischkot am Boden abgesaugt werden sollen. Dort wird das Ende der Leitung durch einen Ansaugkorb gesichert. Die Leitungen treffen sich in einem kleinen Sammelschacht innerhalb des Teiches. Dort liegt eine 12-Volt-Pumpe, die das Wasser zu einem Filter bringt. Die Ansaugmenge lässt sich regeln. Hier steht mehr über den Pump-Sammler.

Externe Pumpenschächte für stärkere 230-Volt-Pumpen

Externe Pumpenschächte für stärkere 230-Volt-Pumpen

Solche Pumpen dürfen aus Gründen der elektrischen Sicherheit in der Regel nicht im Wasser liegen. Typische Teichpumpen können das Wasser allerdings am Ufer nicht ansaugen. Sie müssen daher unterhalb des Wasserspiegels stehen. Die beste Lösung ist ein Schacht, der mit dem Teich verbunden ist. NaturaGart bietet dafür fertige Pumpenschächte aus unverrottbaren Aluminium-Profilen und Hohlkammer-Platten an.

Filterkeller für Schwerkraft-Filter: ein Sicherheits-Risiko

Filterkeller für Schwerkraft-Filter: ein Sicherheits-Risiko

In solchen Fällen stehen Pumpen und Filter unterhalb des Wasserspiegels. Auch wenn immer wieder das Gegenteil behauptet wird: Solche Filterkeller sind unzulässig nach den VDE-Richtlinien für die Elektro-Installation. Offenes Wasser in Trommelfiltern sowie Pumpen und andere Elektrogeräte müssen stärker getrennt sein. NaturaGart liefert so etwas nicht, denn das gleiche Ziel kann man auch auf sichere Weise erreichen.

Teichpumpen und Teichfilter: Gesamtkonzept entscheidet

Teichpumpen und Teichfilter: Gesamtkonzept entscheidet

Die Vorteile des NaturaGart-Systems: Es gibt keine Foliendurchbrüche und keine unerreichbaren Leitungen unterhalb der Folie. Die Verteilung der Pumpenleistung funktioniert bequem vom Ufer aus. Der Filtergraben entnimmt bereits bis zu 90% der Sedimente und alle Nährstoffe, die im Wasser gelöst und für Filter unerreichbar sind. Durch den Wassertransport werden keine Tiere geschädigt, alles ist VDE-konform.

 

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