Teichgrößen für Fische

Entscheidend ist meistens das Wasservolumen, das für eine sichere Überwinterung vorhanden sein muss. Verschiedene Fischarten reagieren aber auch sehr empfindlich auf zu warmes Wasser – da wird dann die Tiefe wichtig. Und letztlich muss man auch die Lebensweise berücksichtigen: Bodenfische wie die Störe brauchen für eine artgerechte Haltung viel Platz am Grund des Teiches.

Die Amerikanischen Weißen Störe werden in guten Teichen leicht über 2 m langDie Amerikanischen „Weißen Störe“ werden in guten Teichen leicht über 2 m lang – in 90 Jahren können sie es bis 6 m Länge und 900 kg Gewicht schaffen …

NaturaGart-Vorteil:

Artgerechte Haltung

  • Der NaturaGart-Park ist auch ein Zoologischer Garten
  • NaturaGart setzt Standards für artgerechte Haltung
  • Bewährte Fischteich-Konzepte als Komplett-Angebot
  • Faire Beratung, da kein Interesse am Fischverkauf
Reserve für kritische Phasen

Der Winter ist in vielen Teichen die kritische Phase

Nur bei den kleinen Fischen kann man davon ausgehen, dass sie eine dreimonatige Vereisung im Fischteich ziemlich sicher überleben werden. Bei den größeren Fischen wird man immer zumindest einen „Eisfreihalter“ in Form einer Pumpe oder eine Belüftung brauchen. Das kann dann aber auch dazu führen, dass der Fischteich sehr stark abkühlt – was auch nicht alle Arten vertragen. Die Kosten für eine Teichheizung wird in den meisten Fällen unterschätzt. Am einfachsten ist eine Energiespeicherung durch mehr Wasservolumen. Das führt im Winter sofort zu viel mehr Stabilität.

Kleinfisch-Teich

In Kleinfisch-Teichen ist die Belastung nicht so groß

Wer nur wenig Platz hat, aber trotzdem Fische halten möchte, sollte sich auf einen nur wenige Quadratmetr großen Kleinfischteich beschränken. Damit die Fische auch längere Vereisungsperioden ohne Pumpe oder Eisfreihalter überleben können, ist eine Grundfläche von etwa 2 m² erforderlich. Abhängig von der Hangneigung entsteht dann an der Oberfläche ein Teich von ca. 3 x 5 m und einem Inhalt von ca. 6 – 8 m³. Im NaturaGart-Shop finden Sie dazu komplette Angebote für typische „Kleinfisch-Teiche“ Es gibt sie mit verschiedenen Folien und unterschiedlichen Formen.

Goldfisch-Teich

Goldfisch-Teiche machen in der Regel keine Probleme

Auch den Goldfisch-Teich finden Sie als komplettes Angebot im Shop von NaturaGart. Er wird eine sechs- bis achtwöchige Vereisungsperiode bei mäßigem Besatz ohne Stabilisierung aushalten. Die Bodenfläche steigt auf ca. 5 m². Abhängig von der Hangneigung kann man mit der 80 m² großen Teichfolie eine Oberfläche von 5 x 7 m erreichen. Das ergibt einen Inhalt zwischen 10 und 15 m³. In kleineren Fischteichen wird man den Goldfischbestand mit mehr Technik stützen müssen.
Hier steht mehr über verschiedene Bauweisen für „Goldfisch-Teiche“

Koi-Teich

Koi-Teiche brauchen tieferes Wasser und gute Filter

Diese „Japanischen Farbkarpfen“ sind beliebt, weil sich die einzelnen Fische in der Regel gut unterscheiden lassen. Sie sind allerdings nicht ganz leicht zu halten, denn Sie erreichen in vielen Teichen eine Länge von 50 – 80 cm. Eine artgerechte Haltung erfordert ein großes Tiefwasser-Volumen, zusätzlich empfiehlt NaturaGart einen Filtergraben für den Abbau der Stickstoff-Reste aus dem Futter. Der Wasserspiegel für einen solchen typischen „Koi-Teich“ ist ca. 6 x 8 m groß, die Hänge sind etwas steiler und die Wassertiefe steigt auf ca. 1,5 m. Das Wasservolumen steigt auf 50 – 60 m³. Hinzu kommt noch ein ca. 6-8 m² großer Filtergraben.

Stör-Teich

Die richtige Teichgröße für sehr stabile Fischteiche

Oft werden mehrere Fischarten in einem Teich gehalten. Das passt oft nicht gut zusammen. Störe und Koi brauchen z.B. unterschiedliches Fischfutter. In sehr kleinen Teichen funktioniert die gemeinsame Haltung schon deshalb überhaupt nicht gut – eine Art wird fast immer krank. Es wird auch gern unterschätzt, dass die am häufigsten verkauften Störe eine Körperlänge von ca. 1,5 m erreichen. Sie brauchen eine ebene Teichsohle, die mindestens 9 x 4,5 m groß An der Oberfläche sind das dann etwa 8 x 12 m. Das Wasservolumen steigt auf etwa 100 m³. Ab dieser Größe entsteht „ein stabiler Teich für größere Fische.“

Beluga-Teich

Große Störe brauchen eine möglichst große Grundfläche

Beluga-Störe (Hausen) werden unter solchen Haltungsbedingungen etwa 2 – 3 m lang (im Freiland bis 8 m). Solch ein Fisch kann unter Liebhabern sehr viel mehr kosten als der Teich, in dem er schwimmt. Man sollte daher am Teich nicht sparen, denn die Fische brauchen zwingend ein großes Wasservolumen von etwa 250 m³ und eine ebene Grundfläche von mindestens 6 x 12 m. Das führt zu Oberflächenmaßen von etwa 12 x 18 m. Da Störe die Abbauprodukte aus dem Eiweiß-Stoffwechsel schlechter vertragen als andere Fische braucht ein solcher „Beluga-Teich“ auch einen Filtergraben und einen Feinfilter.

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