Filtergraben

In der Vergangenheit hat man oft versucht, einen Selbstreinigungsbereich des Teiches in einer Flachwasserzone zu installieren. Das funktioniert in der Regel nicht, denn es gibt keinen geregelten Kontakt zwischen den Pflanzen und dem überdüngten Teichwasser. Der NaturaGart-Filtergraben löst das Problem besonders effektiv.

Riesenhechtkraut im Filtergraben eines GartenteichesAuf der linken Seite strömt das Teichwasser in den Filtergraben und versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Aus diesem Grunde ist das Riesenhechtkraut auf den ersten Metern viel höher.

NaturaGart-Vorteil:

Das effektivste Verfahren zum Nährstoff-Abbau

  • Das einfachste Weg zu einem algenfreien Teich
  • Die wirtschaftlichste Lösung
  • Entlastet die Filtertechnik um 70-90%
  • Von NaturaGart entwickelt und verfeinert
  • Löst das CO2-Problem in Teichen
Unterwasserbild von Pflanzen in einem Filtergraben.Aufgewirbeltes Sediment setzt sich im Fil­ter­gra­ben ab. Die Un­ter­was­ser­pflan­zen neh­men Nähr­stof­fe aus dem Wasser und unterdrücken so die Algen.

Ein Filtergraben ist die effektivste Lösung

In nährstoffarmen (guten) Teichen ist eine Flachwasserzone oft auch nach 10 – 20 Jahren noch vegetationsfrei. Das kann man mit gezielter Bepflanzung zwar ändern, man erreicht jedoch niemals einen regelmäßigen Wasseraustausch. Das liegt schon daran, dass stehendes Wasser deutlich geschichtet ist. Das kältere Tiefenwasser kommt gar nicht zu der Flachwasserzone.
Nur ein gezielter Wassertransport kann das ändern. Am effektivsten ist ein langgestreckter, bepflanzter Graben. Dort bekommt das Wasser den erwünschten häufigen Kontakt mit den Pflanzen. Die nehmen die Nährstoffe aus dem Wasser, so wird Algenwachstum unterdrückt.
Hier sehen Sie ein → Video über die Funktionsweise von Filtergräben.

Unterwasserbild von Tausenblatt und Schilf im Filtergraben.Die feinen Blätter der Unterwasserpflanzen nehmen Nährstoffe aus dem Wasser. Die Stängel von Schilf (rechts) sind dafür nicht gemacht.

Am wichtigsten sind die Unter­was­ser­pflan­zen

Die meisten Sumpfpflanzen beziehen ihre Nährstoffe aus dem Boden, in dem sie wachsen. Im Wasser haben sie oft nur rundliche Stängel, die die Blätter zum Licht bringen sollen. Ein Vergleich mit dem feinfiedrigen Tausendblatt macht deutlich: dünne Schilfhalme sind für eine Nährstoffaufnahme völlig ungeeignet. Die Sumpfpflanzen bauen daher in erster Linie den Bodenschlamm ab. Die wassergelösten Nährstoffe können nur von Algen oder den Blättern der Unterwasserpflanzen aufgenommen werden. Wenn man das Wasser nicht bewegt und zu den Pflanzen bringt, bleiben letztlich nur noch die Algen, die sich dann ungehindert vermehren können.
Mehr sehen Sie in diesem → Video über die Funktion der Unterwasserpflanzen.

UNterwasser-Aufnahme von einem Sediment-Teppich am Teichgrund.Das Sediment bildet einen flockigen Teppich. Wenn das erst in der Pumpe zerrieben wird, sedimentiert das schlechter im Filtergraben.

Am besten: Schwer­kraft trans­por­tiert das Was­ser

Es ist eher ungünstig, wenn die Pumpe am Grund des Teiches steht und das Wasser in einen Filtergraben transportiert. Alle Sedimentpartikel werden zunächst durch die Förderflügel der Pumpe zerkleinert und setzen sich dadurch im Filtergraben viel schlechter ab.
Es ist viel besser, wenn die Wasserspiegel von Teich und Filtergraben auf der gleichen Höhe liegen.
Beide Anlagen sind dann durch Leitungen unterhalb des Wasserspiegels verbunden. Wenn die Pumpe Wasser aus dem Filtergraben transportiert, sinkt der Wasserspiegel und sedimenthaltiges Tiefenwasser wird aus dem Teich unzerstört abtransportiert.
Mehr sehen Sie in diesem → Video über den Sediment-Transport

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