Wintergärten Klimatechnik

Der Energie-Gewinn
An heißen Sommertragen trifft eine Energie von fast 1 Kilowatt pro Stunde auf jeden Quadratmeter der Sonnenseite des Gewächshauses.
Mit dem Hochsommer-Energie-Gewinn eines Kleingewächs­haus könnten Sie im Winter Ihr ganzes Haus beheizen!
Wenn die Sonnenstrahlen durch das Glas dringen, wird ein Teil des Lichtes in Wärmestrahlung umgewandelt.
Im Hochsommer muß man sich (und die Kulturen) vor dieser massiven Energie-Einstrahlung schützen.
Das 1.700 m² große Glasdach im Bereich der Tauchbasis.Das 1.700 m² große Glasdach im Bereich der Tauchbasis. Im Herbst tankt das Haus Sonne und erreicht auch bei Außentemperaturen von etwa 5°C innen noch gemütliche 20°C.
Im Hochsommer öffnen sich bei Sonne die beidseitigen Firstlüftungen.Im Hochsommer öffnen sich bei Sonne die beidseitigen Firstlüftungen. Wenn das nicht reicht, fährt die Schattierung ganz oder teilweise zu. Die silbrige Oberseite reflektiert das Licht.

Die Lüftung

Besonders niedrige Gewächshäuser bekommen durch diese massive Energie-Zufuhr gewaltige Probleme.
Bereits ab 50oC gerinnt das Eiweiß in den Pflanzen-Zellen. Durch eine Schattierung wird dieses Problem natürlich erheblich verringert.
Im Hobbybereich gibt es kaum Konzepte für einen Innenschattierung. Sie würde auch sehr schnell von rankenden Gurken außer Funktion gesetzt.
Da bleibt eigentlich nur eine Außenschattierung mit einem speziellen Gewebe. NaturaGart liefert Schattier-Effekte von ca. 25% und 50%. Ein Nachteil bleibt aber auch da: QWeil sich die fenster nach außen öffnen, muß das Schattiergewebe locker verlegt oder entsprechend ausgeschnitten werden.
Hier sieht man die Grenzen der kleinen Mini-Gewächshäuser: 2 Schlangengurken und das Haus ist voll.Hier sieht man die Grenzen der kleinen Mini-Gewächshäuser: 2 Schlangengurken und das Haus ist voll.
Mit solchen Geweben kann man Gewächshäuser schattieren.Mit solchen Geweben kann man Gewächshäuser schattieren.
Bei Profi-Gewächshäusern geht man davon aus, daß 5-10% der Glas-Oberfläche für eine Lüftung zur Verfügung stehen sollte. Insgesamt wird dadurch die Luft dann 10 – 20 Mal pro Stunde komplett gewechselt. Das ist entscheidend wichtig, denn: Stehende Luft begünstigt die Ausbreitung von Pflanzen-Krankheiten und die Veralgung der Kulturböden.
Luftbewegung ist auch wichtig, damit die Pflanzen nach dem Bewässern abtrocknen können – das beugt Pilzbefall vor.
Zusätzliche Fenster können Sie leicht in alle Haustypen einbauen. Ein Feld muß zwischen zwei Fenstern immer frei bleiben.
Damit Sie nicht ständig selbst die Fenster öffnen und schließen müssen:
Automatische Fenster-Öffner gehören inzwischen zur Standard-Ausstattung jedes Gewächshauses und sollten für mindestens die Hälfte der Fenster eingeplant werden.
Die sehr einfachen, preisgünstigen Dachlüfter enthalten ein Wachs, das sich bei Wärme ausdehnt und über eine Hebelmachanik das Fenster aufdrückt.Die sehr einfachen, preisgünstigen Dachlüfter enthalten ein Wachs, das sich bei Wärme ausdehnt und über eine Hebelmachanik das Fenster aufdrückt. Eine billige, praktisch wartungsfreie Lösung.
Besonders in kleinen Pavillons mit klaren Dacheindeckungen kann es sehr warm werden.Besonders in kleinen Pavillons mit klaren Dacheindeckungen kann es sehr warm werden. Dann sorgen windbetriebene Dachlüfter für den Luftaustausch. An heißen sommertagen reicht das jedoch nicht.

Die Heizung

Tomaten gehen bei Temperaturen unter +5ºC ein. Tagsüber ist damit im Gewächshaus meist gutes Wachstum garantiert. Das Risiko sind kalte Frühjahrsnächte für die Vorkultur. Auch im Herbst gibt es nach dem ersten Nachtfrost oft noch lange Warm-Phasen, in denen noch viel wachsen könnte…
Ein Gewächshaus braucht also nicht kontinuierlich monatelang geheizt zu werden – meist reichen wenige Heiz-Stunden aus, um Verluste zu vermeiden.
Im Frühjahr, Herbst und Winter wird ein Gewächshaus bei Sonnenschein problemlos 10 – 20ºC wärmer als die Außentemperatur – zusätzliches Heizen ist dann nicht erforderlich.
Am sinnvollsten sind thermostat-gesteuerte Heizungen.
Ab April muß nur noch in wenigen Nächten geheizt werden. So entstehen auch nur geringe Kosten: Im März/April/Mai ergibt sich bei wärmegedämmten Spitzenklasse-Häusern ein Schnitt von 5 kW pro Nacht, das entspricht Kosten von etwa einem Euro pro Nacht.
Verwenden Sie nur eine spezielle Gewächshaus-Heizung, deren Thermostat auf die niedrigen Soll-Temperaturen abgestimmt ist. Die üblichen billigeren Heizlüfter sind für die feuchten Gewächshausbedingungen ungeeignet – und unzulässig! Die Heizdrähte rosten meist innerhalb einer Saison weg. Wenn Sie unsicher sind: Wir rechnen Ihren Bedarf!
Gewächshäuser oder Pavillons mit einfachen, dünnen Glasscheiben kann man nicht wirtschaftlich beheizen.Gewächshäuser oder Pavillons mit einfachen, dünnen Glasscheiben kann man nicht wirtschaftlich beheizen.Gas oder Elektro?
1kW entspricht ca. 80 Gramm Gas. Eine (ca. kniehohe) 11kg-Standard-Flasche enthält knapp 140 kW. Der Preis liegt dann bei ca. 20 Pfennig/kW. Stromkosten liegen in ähnlicher Größenordnung, haben aber den Vorteil, trockene Wärme zu liefern – das ist besonders bei Kübelpflanzen-Überwinterung wichtig:
Mit dicker Luftpolsterfolie kann man fehlendes Isolierglas weitgehend kompensieren. Die Kammern sind etwa 1 cm dick.Mit dicker Luftpolsterfolie kann man fehlendes Isolierglas weitgehend kompensieren. Die Kammern sind etwa 1 cm dick.Einen großen Teil der Energie verbrauchen Gärtner übrigens dafür, die Feuchtigkeit ‚rauszuheizen‘, damit die Pflanzen nicht faulen. Extreme Wärme-Dämmung macht daher auch keinen Sinn.
Feuchte Luft sollte noch an den kühleren Alu-Sprossen kondensieren können. So bleibt die Luft trockener.

Ihr Platz an der Sonne

Ein Wintergarten – das ist mehr als ein paar Quadratmeter zusätzlicher Lebensraum
Viele Stoffwechsel-Prozesse funktionieren nur bei Sonnenlicht (z.B. die Bildung von Vitamin D durch UV-Licht). Ein Platz an der Sonne kann vieles bewirken: Sonnenlicht auf der Haut – das verbessert gleich die Stimmung. Viele Medikamente, die gegen Depressionen eingesetzt werden, machen beispielsweise die Haut lichtempfindlicher.
Viele Beschwerden verschwinden dann sehr schnell von selbst. Auch das altbewährte Johanniskraut aus der Naturkräuter-Apotheke wirkt auf diese Weise:
Sonnenlicht – das ist mehr als braune Haut. Sonnenlicht beeinflußt die Grundstimmung und Vitalität ganz entscheidend. Sie brauchen die Sonne!
Im Wintergarten läßt es sich zu allen Jahreszeiten gut leben. Im Frühjahr und Herbst kann er zudem viel Sonnen­energie auffangen und im Haus die Heizkosten senken. Auch an vielen sonnigen Wintertagen kann man dort ohne Zusatz-Heizung sitzen.
Und dann die gemütlichen Abende: Sie sitzen fast wie im Freien – nur wärmer und weniger zugig.
Ein Pavillon im Bereich des Café Seerose im NaturaGart-Park. Der Schutz gegen Regen und Wind wird von den Gästen sehr geschätzt.Ein Pavillon im Bereich des Café Seerose im NaturaGart-Park. Der Schutz gegen Regen und Wind wird von den Gästen sehr geschätzt.
Freie Sicht durch das Isolierglas auf die umliegenden Teichanlagen, die 16 mm dicken Stegdoppelplatten im Dach mildern das Sonnenlicht.Freie Sicht durch das Isolierglas auf die umliegenden Teichanlagen, die 16 mm dicken Stegdoppelplatten im Dach mildern das Sonnenlicht.
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