Das Grundkonzept der Dachbegrünung

Die ältesten Dachbegrünungen sind jetzt seit etwa 100 Jahren dicht. Das ist in erster Linie deshalb möglich, weil UV-Strahlung ausgeschaltet und Temperatur-Unterschiede abgemildert wurden.

Egal ob Dachfolie oder Teerpapp-Variationen: Das UV-Licht macht Dichtungen spröde und brüchig. Bei kleinen Eispfützen können die Temperaturunterschiede auf wenigen Millimetern mehr als 30° betragen – das führt früher oder später zu Spannungsrissen.

Wenn man die Dachabdichtung mit einer Erdschicht über der Dachfolie schützt und das Dach begrünt, vermeidet man solche Probleme.

Die ältesten Dachbegrünungen sind jetzt seit etwa 100 Jahren dicht.
Das ist in erster Linie deshalb möglich, weil UV-Strahlung ausgeschaltet und Temperatur-Unterschiede abgemildert wurden.

NaturaGart-Vorteil:

Naturnah und nachhaltig

  • perfekter Schutz vor UV-Strahlung
  • kein mechanisches Beschädigungs-Risiko
  • vermeidet Spannungsrisse durch Temperaturausgleich
  • verhindert Weichmacherverlust bei Hitze
DachabdichtungDachbegrünung benötigt ein dichtes Dach.Dachabdichtung
Grundvoraussetzung einer jede Dachbegrünung ist ein dichtes Dach. Wer neu baut, kann die Weichen besonders kostengünstig stellen. Besonders bei Nebengebäuden bieten sich oft vereinfachte Lösungen an.

NaturaGart liefert im Regelfall eine fertig verschweißte Dachfolie, die im Idealfall nur noch auf das Dach gelegt und am Rand befestigt wird.

Die EntwässerungDie Entwässerung wird bei der Dachbegrünung oft unterschätzt.Die Entwässerung
Dieses Thema wird bei der Dachbegrünung oft unterschätzt: Große Dächer sammeln erhebliche Wassermengen, die ohne Erosionsrisiko abtransportiert werden müssen.
Entscheidend ist dafür die richtige Kombination von Bepflanzung, Boden, Flächenentwässerung und Dachabläufen. Im Idealfall werden die passenden Drainelemente eingebaut und Dachabläufe, in die sich die Dachfolie einfach einklemmen lässt.

Die RandbefestigungFür den Rand bei der Dachbegrünung gibt es gute Lösungen.Die Randbefestigung
In diesem Bereich entstehen bei vielen Dachsanierungen mit Dachbegrünung die größten Probleme. Man sollte daher versuchen, das Thema ein für allemal zu regeln.
Im Idealfall wird die Dachdichtung im Randbereich geklemmt. Sollte man die Dachfolie irgendwann einmal auswechseln müssen, so wird die neue auf die gleiche Weise geklemmt – ohne dass jedes Mal ein Neubau erforderlich ist. Dafür gibt es gute Lösungen.

Das Sedum-DachExtensive Dachbegrünung mit Mauerpfeffer.Das „Sedum-Dach“
Der Name leitet sich ab von einer Pflanzengruppe, deren bekanntester Vertreter der Mauerpfeffer (Sedum acre) ist. Diese und ähnliche Pflanzentypen haben sich darauf spezialisiert, lange Trockenzeiten ertragen zu können. Ein solches Dach ist am einfachsten zu begrünen: Man braucht lediglich eine 3 – 7 cm dünne Erdschicht.

Das GrasdachDachbegrünung mit Gräsern.Das Grasdach
In der Anfangsphase der Dachbegrünungen spielte dieser Vegetationstyp eine wichtige Rolle. Die Wurzeln verfilzen zu einem dichten Polster, welches die Erde auch auf steileren Flächen noch festhält. Die Gräser sind allerdings nicht so trockenresistent, so dass man eine höhere Erdschicht und eine Bewässerung braucht.

Höhere DachpflanzenIntensive Dachbegrünung mit Bäumen und Sträuchern.Höhere Dachpflanzen
Bäume und Sträucher erfordern einen deutlich größeren Durchwurzelungsraum in dickeren Erdschichten. Höhere Trockenstauden und Steingartenpflanzen kann man z.B. an Stellen pflanzen, die durch Mauern unterstützt werden und daher mehr Erde tragen können. Eine solche Dachbegrünung lohnt sich aber nur an gut einsehbaren Stellen.

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